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Presse

Sie möchten sich für die 19. Gemeinsame Jahrestagung der TGRN e.V. und SRG e.V. in Kooperation mit der HGMS e.V. als Journalistin oder Journalist anmelden?

Dann wenden Sie sich bitte an:
Inga Godhusen
030 916 070 45
godhusen@drg.de
                                                                                                                                                                                                                    

Drei radiologische Gesellschaften, ein Kongress

Eine große Auswahl an Workshops und ein breites Themenspektrum: Erstmals organisiert von drei radiologischen Landesgesellschaften, bietet die Gemeinsame Jahrestagung der Thüringischen Gesellschaft für Radiologie und Nuklearmedizin e. V. (TGRN) mit der Sächsischen Radiologischen Gesellschaft (SRG) e.V. in Kooperation mit der Hessischen Gesellschaft für medizinische Strahlenkunde (HGMS) e.V. ein attraktives Programm. Im Interview berichtet Prof. Dr. Ulf Teichgräber aus Jena einer der drei Tagungspräsidenten und der Gastgeber des Jahreskongresses, welche Highlights die Teilnehmenden am 28. und 29. September 2018 in Weimar erwarten.

_Herr Professor Teichgräber, am 28. und 29. September findet die Jahrestagung von TGRN und SRG statt – in diesem Jahr erstmalig gemeinsam mit der der Hessischen Gesellschaft für medizinische Strahlenkunde. Wie kam es zu der Zusammenarbeit und wie prägt sie die Jahrestagung 2018?

Prof. Dr. Ulf TeichgräberProf. Dr. Ulf TeichgräberProf. Dr. Ulf Teichgräber: Die Zusammenarbeit mit der Hessischen Gesellschaft für Strahlenkunde geht auf Initiative von Professor Vogl aus Frankfurt am Main zurück. Dort gab es bis dato keine lokale Veranstaltung. Gemeinsam haben SRG und TGRN deshalb beschlossen, die nächste Jahrestagung zusammen mit der HGMS auszurichten. Wir hoffen, dadurch interessierte Teilnehmende auch aus Hessen anzusprechen und ein attraktives Programm insbesondere für niedergelassene Kolleginnen und Kollegen anbieten zu können. Wir testen diese Zusammenarbeit in diesem Jahr einfach mal aus und möchten ganz besonders die hessischen Radiologinnen und Radiologen einladen. Ebenfalls neu in diesem Jahr ist, dass wir erstmalig in einem Kongresszentrum tagen und nicht in einem Hotel. Das bringt viele Vorteile mit sich: Im Weimarer Kongresszentrum haben wir eine große Auswahl an Räumen, sodass wir noch mehr Vorträge und Workshops, auch parallel, anbieten werden. Dank der optimalen IT-Infrastruktur können wir zudem Workstations nutzen. Insgesamt ist das Kongresszentrum hochmodern und sehr zentral gelegen, sodass alle Teilnehmenden von kurzen Wegen profitieren. Weimar selbst ist sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn gut erreichbar und auf jeden Fall eine Reise wert.

_Ein weiteres Novum in diesem Jahr: spezielle MTRA-Kurse, die noch vor der eigentlichen MTRA-Tagung beginnen. Worum geht es darin?

In den letzten Jahren gab es ein starkes Interesse an unseren MTRA-Kursen, sie waren immer ausgebucht. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr die CT- und MRT-Kurse in Form von Workshops, die neue Entwicklungen und Techniken aufzeigen. Über die Jahre ist das Programm immer ausführlicher geworden und erstreckt sich diesmal über zwei Tage. Die Organisation liegt in der Hand des DVTA, also des Dachverbands für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland – die wissenschaftliche Leitung haben Cornelia Borsch, Birgit Lenz und Anke Stübner inne.

_Welche Schwerpunktthemen stehen im Hauptprogramm im Fokus?

Wir haben darauf geachtet, wieder ein thematisch breitgefächertes Portfolio anzubieten. Es reicht von Kinderradiologie über kardiovaskuläre und muskuloskelettale Fortbildungen bis hin zu berufspolitischen Fragestellungen. Aufgrund der neuen räumlichen Situation im Kongresszentrum können wir dieses Jahr besonders viele praktisch orientierte Kurse anbieten.

_Welche Workshop-Highlights möchten Sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern besonders empfehlen?

Für viele niedergelassene Radiologinnen und Radiologen, aber auch Assistenzärztinnen und Assistenzärzte sind sicherlich die Zertifizierungskurse auf dem Q1-Level zur Kardialen CT und zur Kardialen MRT von besonderem Interesse. Ein weiteres Highlight ist der Workshop zur Radioembolisation mit Kolleginnen und Kollegen auch aus anderen Fachbereichen, der von der SRG organisiert wird. Im Mittelpunkt steht dabei das Projekt SIRTOP des Fraunhofer-Instituts für Bildgestützte Medizin in Bremen, das die Therapieplanung mit Hilfe ausgefeilter Computeralgorithmen schneller und genauer macht. Diesen SIRTOP-Kurs wie auch die Zertifizierungskurse können alle Interessierten auch unabhängig vom Kongress buchen und besuchen. Darüber hinaus haben wir zum ersten Mal einen  Workshop zur strukturierten Befundung mit dabei, der mit Sicherheit sehr beliebt sein wird, weil man das Gelernte direkt live an der Workstation anhand von Fällen ausprobieren kann. Nicht zu vergessen ist auch der fallbasierte Workshop zur MRT-Prostata-Bildgebung – inklusive Zertifizierung.

_Last but not least: Verraten Sie uns schon etwas zum Rahmenprogramm?

Für die die Abendveranstaltung haben wir eine außergewöhnliche und schöne Location gefunden, die ganz und gar nicht alltäglich ist: das ehemalige Uhrenwerk Weimar. Passend zum Ort werden wir gemeinsam eine Zeitreise unternehmen, die einige Überraschungen bereithält. Eines sei aber schon verraten: Wir haben eine tolle Band, die live für den passenden Sound sorgen wird.